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Landmark Mitteldeutschland Ideenwettbewerb 2006 (Endrundenteilnehmer) Das Projekt „Landmark Mitteldeutschland” beinhaltet ein selbst gewähltes Thema, als Beitrag zu dem vom Deutschen Werkbund Sachsen e. V. ausgelobten Ideenwettbewerb „Umbruch gestalten”. Die Zukunft Europas liegt nicht in Nationalstaaten, sondern in der Vielfalt seiner Regionen. Damit die heutigen Bundesländer in dieser Vielfalt bestehen können, müssen förderale Strukturen aufgebrochen und neue identitätsstarke Regionen gegründet werden. Die heutigen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen bilden den Grundstein für eine neu zu gründende Europaregion Mitteldeutschland. Gründungsgedanke ist die gemeinsame Kultur- und Wirtschaftsgeschichte. Durch Symbiose einzelner Teilaspekte der Geschichte entsteht ein identitätsstiftendes Wir, das Ausgangspunkt für eine weitere positive Entwicklung als Region in Europa ist. Zentrum der Region Mitteldeutschland ist nicht eine Hauptstadt im herkömmlichen Sinne, sondern eine Landmarke. Die Landmarke befindet sich im Mittelpunkt der Region und ist über Autobahnen mit den Städten und Landschaften verbunden. Ein nah gelegener Flughafen stellt die Verbindung mit der Welt her. Das neu geschaffene Zentrum nimmt administrative und kulturelle Hauptaufgaben der Europaregion wahr. Hier treffen sich die Vertreter der Städte und Landschaften Mitteldeutschlands und entscheiden über die Zukunft der Region. Kulturelle Feste und Veranstaltungen stellen Mitteldeutschland nach außen dar. Durch seine Lage in der Region und seinem historisch unbelasteten Standort ist die Landmarke Regionsstifter. Ursprung der zu bauenden Landmarke ist die mittelalterliche Pfalz. Lag die mittelalterliche Pfalz an wichtigen Fernwegen, so liegt die Landmarke heute an der Autobahn. Den einzelnen Baukörpern sind verschiedene Funktionen zugeordnet. Das Plenar- und Forumgebäude dient der Versammlung. Der Büro- und Studioturm bietet Raum zum Arbeiten und Übernachtungsmöglichkeiten für die Vertreter Mitteldeutschlands. Das der Öffentlichkeit zugängliche Kulturzentrum nimmt Ausstellungsräume, Gastronomie und einen Festsaal auf. Die einzelnen Raumkörper werden im Sockelgeschoss durch ein großzügiges Vestibül verbunden. Der abgetreppte Sockel ist Übergang von der Landschaft zum Ort. Die Landmarke ist Identifikationspunkt nach innen und Zeichen nach außen. Das Bauwerk ist gut zu erreichen und für Mitteldeutsche, Gäste und Durchreisende immer im Blickfeld. Die Zukunft der Europaregion Mitteldeutschland wird nicht in alten Residenzen entschieden, sondern an einem neuen demokratischen Ort. > weitere Informationen zum Wettbewerb: www.umbruch-gestalten.de |
| Abb. 01 Perspektivische Ansicht. Zentrum der Region Mitteldeutschland ist nicht eine Hauptstadt im herkömmlichen Sinne, sondern eine Landmarke. > Vergrößern |
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| Abb. 02 Die Landmarke befindet sich im Mittelpunkt der Region und ist über Autobahnen mit den Städten und Landschaften verbunden. Ein nah gelegener Flughafen stellt die Verbindung mit der Welt her > Vergrößern |
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| Abb. 03 Ursprung der zu bauenden Landmarke ist die mittelalterliche Pfalz. Lag die mittelalterliche Pfalz an wichtigen Fernwegen, so liegt die Landmarke heute an der Autobahn. > Vergrößern |
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| Abb. 04 Das Plenar- und Forumgebäude dient der Versammlung. Der Büro- und Studioturm bietet Raum zum Arbeiten und Übernachtungsmöglichkeiten für die Vertreter Mitteldeutschlands. Das der Öffentlichkeit zugängliche Kulturzentrum nimmt Ausstellungsräume, Gastronomie und einen Festsaal auf. > Vergrößern |
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| Abb. 05 Schnitt. Die einzelnen Raumkörper werden im Sockelgeschoss durch ein großzügiges Vestibül verbunden. Der abgetreppte Sockel ist Übergang von der Landschaft zum Ort. > Vergrößern |
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