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Umnutzung und Umgestaltung des historischen Rinderstalls auf Gut Liebenberg Wettbewerb 2006 (Ankauf) Das Löwenberger Land ist durch seine raumnahe Lage zu Berlin ein attraktiver Erholungsraum der Großstädter. Durch seine baulichen und naturräumlichen Anlagen sind das Schloss und Gut Liebenberg besonders reizvoll für kulturinteressierte Stadtflüchter. Ausgangspunkt des Entwurfes ist die Entwicklung Liebenbergs zu einem der radial umliegenden Orte, die das kulturelle Angebot der Hauptstadt in den Landschaftsraum erweitern und bereichern. Das vorhandene Areal ist gekennzeichnet durch einen historisch nutzungsbedingten Bruch zwischen Schloss und Gut. Ziel ist die räumliche Einbindung des Gutes in die umliegende Landschaft und das Anknüpfen an die gestalterische Qualität der Bauten des Schlosshofes. Das ehemalige Gut wird als Landschaftsraum definiert. Die versiegelten Flächen werden teilweise zurückgebaut und mit Grünräumen neu gestaltet. Raumfolgen aus Schlosshof, verkleinertem Wirtschaftshof und neu geschaffenem Konzerthof strukturieren die Anlage. Differenziert gestaltete Landschaftswege erschließen das Gut und Schloss fußläufig und führen in die umliegende Landschaft. Ein Parkhof nimmt den ruhenden Verkehr auf und verbindet die interne Versorgungsstraße mit dem öffentlichen Straßennetz. Durch die zugewiesenen Funktionen werden die ehemals landwirtschaftlichen Gebäude unterschiedlich strukturiert und geben dem Ganzen ein differenziertes Erscheinungsbild. Im Mittelpunkt des Gutes befindet sich der ehemalige Rinderstall. Das Gebäude zeichnet sich durch das große, auskragende Dach und sein Gebälk aus. Diese Qualität der ursprünglichen tektonischen Struktur soll in dem Umbau zum Apartmenthaus nicht nur rückgeführt, sondern hervorgehoben werden. Die Maisonnette-Apartments werden als Raumkörper in das Gebäude gefügt. Das Apartmenthaus wird durch einen Mittelgang erschlossen, er entspricht dem öffentlichen Außenraum mit Blick in die gesamte Dachkonstruktion. Lichtprismen im Dach führen Helligkeit in das Innere des Raumes und setzen die Konstruktion gleichsam in Szene. Die Maisonnette-Apartments besitzen einen unteren Wohn- und Kochbereich sowie einen privaten Rückzugsbereich in der Galerie oben. Von jedem Apartment gibt es einen Zugang zu den Terrassen außen, die geschützt unter dem Dachvorsprung liegen. Es wird angeregt Gäste anzusprechen, die für längere Zeiträume die Apartments mieten, nach dem Vorbild des Land- oder Sommersitzes. Das Konzept des Apartmenthauses wird als Ergänzung zu dem Hotelzimmerbestand verstanden, kann aber auch diesen bei Bedarf vergrößern. Das Apartmenthaus ermöglicht flexible Nutzungen, die auch unabhängig von der Gastronomie des Gutes funktionieren. Schloss und Gut Liebenberg erweitert sein Angebot für Gäste, die in der kulturell ansprechenden Atmosphäre einen längeren Zeitraum sich erholen oder arbeiten möchten. |
| Abb. 01 Gesamtanlage. Die versiegelten Flächen werden teilweise zurückgebaut und mit Grünräumen neu gestaltet. Raumfolgen aus Schlosshof, verkleinertem Wirtschaftshof und neu geschaffenem Konzerthof strukturieren die Anlage. > Vergrößern |
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| Abb. 02 Perspektivische Ansicht. Im Mittelpunkt des Gutes befindet sich der ehemalige Rinderstall. Das Gebäude zeichnet sich durch das große, auskragende Dach und sein Gebälk aus. Diese Qualität der ursprünglichen tektonischen Struktur soll in dem Umbau zum Apartmenthaus nicht nur rückgeführt, sondern hervorgehoben werden. > Vergrößern |
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| Abb. 03 Schnittperspektive. Die Maisonnette-Apartments werden als Raumkörper in das Gebäude gefügt. Das Apartmenthaus wird durch einen Mittelgang erschlossen, er entspricht dem öffentlichen Außenraum mit Blick in die gesamte Dachkonstruktion. > Vergrößern |
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| Abb. 04 Grundriss Erdgeschoss. Die Maisonnette-Apartments besitzen einen unteren Wohn- und Kochbereich sowie einen privaten Rückzugsbereich in der Galerie oben. Von jedem Apartment gibt es einen Zugang zu den Terrassen außen, die geschützt unter dem Dachvorsprung liegen. > Vergrößern |
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| Abb. 05 Grundriss Obergeschoss. > Vergrößern |
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| Abb. 06 Dachaufsicht. Lichtprismen im Dach führen Helligkeit in das Innere des Raumes und setzen die Konstruktion gleichsam in Szene. > Vergrößern |
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| Abb. 07 Ansichten Nordost und Nordwest. > Vergrößern |
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| Abb. 08 Ansichten Südwest und Südost. > Vergrößern |
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| Abb. 09 Längsschnitt und Querschnitt. > Vergrößern |
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