Ingo Mieske, Architekt   Startseite  |  E-Mail  
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  Europäisches Kulturzentrum Aachen
Begrenzt offener Wettbewerb 2005

Zwischen Sakralbau und Bürgerbau erhebt sich das Europäische Kulturzentrum. Dem Platz zugewandt eröffnet sich das Kulturzentrum als öffentliches Gebäude. Die Gesamtanlage besteht aus einem Solitär mit einem Anschlussbau, dem Kulturzentrum mit Forum, einem Flügelbau, dem Servicegebäude und einem Verbindungskörper, dem Kulturpavillon mit Veranstaltungshof.

Betritt man das Kulturzentrum durch die Kolonnaden so erschließt sich ein großzügiges Foyer. Das Zentrum des Bauwerks ist das Forum. Das Forum wird umschlossen von Foyer, Vestibül, Bar, Lounge und Shop. Öffnet man das Forum zu beiden Seiten der Hauptachse verwandelt sich das Erdgeschoss in eine Festebene, die sich vom Katschhof bis in den Hofbereich mit dem Kulturpavillon erstreckt. Im Untergeschoss befinden sich ein kleines Foyer, Garderoben, Toiletten und dem Kulturzentrum dienende Räume. Das erste Obergeschoss nimmt mit seiner umlaufenden Galerie den Bildungs-, Informations- und Researchbereich auf. In den, als Glasdach gestalteten, Obergeschossen liegen die großzügigen Ausstellungsebenen. Das Dach ist als Fries mit farbig bedrucktem Glas mit Figuren und Situationen zu Stationen der europäischen Geschichte gestaltet. Der gläserne Dachfries umschließt das Gebäude und lässt es als Zentrum der Kultur in Aachens Mitte erstrahlen.

Der Kulturpavillon im Hof bietet weitere Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten. Er kann sowohl Ort der Musik, des Theaters und Vortragsbühne sein, als auch Lounge und Außenbereich des Cafés. Begibt man sich vom Quadrum in Richtung Pavillon, erreicht man den Veranstaltungshof über zwei gassenartige Zugänge.

Das Servicegebäude schließt als Flügelbau den Hof des Kulturzentrums entlang der Klostergasse ab und nimmt in seiner vertikal gegliederten äußeren Gestaltung den Duktus der Fassaden nebenstehender Gebäude auf. Der Bau bildet nach Süden hin einen Kopf mit einer plastisch gegliederten Fassade. In seinem Inneren erschließt sich das Gebäude durch ein Foyer. Im Erdgeschoss befindet sich eine Halle für den Bürgerservice, die Büros sind durch eine großzügige Treppenanlage miteinander verbunden.

Unter dem versinnbildlichten Dach der europäischen Geschichte entsteht in diesem Entwurf Raum. In diesem Rahmen lässt sich Kultur fortführen. Den vielfältigen Nutzungen des Zentrums wird entsprochen, ohne eine statische Nutzung vorzuschreiben. Die einzelnen Bereiche, die durch Öffnung zusammen genutzt werden können, ergeben eine Landschaft der Kultur. Dazwischen bewegen wir uns im alltäglichen Geschäft, Veranstaltungen und Festen, im Zentrum der europäischen Kultur. Wir knüpfen an, erinnern, bilden fort und leben Kultur.
 
  Abb. 01
Lageplan. Die Gesamtanlage besteht aus einem Solitär mit einem Anschlussbau, dem Kulturzentrum mit Forum, einem Flügelbau, dem Servicegebäude und einem Verbindungskörper, dem Kulturpavillon mit Veranstaltungshof.

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Abb. 02
Perspektivische Ansicht im städtischen Kontext. Zwischen Sakralbau und Bürgerbau erhebt sich das Europäische Kulturzentrum. Dem Platz zugewandt eröffnet sich das Kulturzentrum als öffentliches Gebäude.

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Abb. 03
Erdgeschossgrundriss. Der Kern des Kulturzentrums ist das Forum. Das Forum wird umschlossen von Foyer, Vestibül, Bar, Lounge und Shop. Im Servicegebäude befindet sich eine Halle für den Bürgerservice. Der Kulturpavillon im Hof bietet weitere Möglichkeiten für kulturelle Aktivitäten.

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Abb. 04
Grundriss 1. Obergeschoss. Im Kulturzentrum befinden sich hier auf einer umlaufenden Galerie der Bildungs-, Informations- und Researchbereich. Im Servicgebäude befinden sich Büros der Stadt Aachen.

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Abb. 05
Grundriss 2. Obergeschoss. In den, als Glasdach gestalteten, Obergeschossen liegen die großzügigen Ausstellungsebenen des Kulturzentrums.

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Abb. 06
Untergeschossgrundriss. Hier befinden sich im Kulturzentrum ein kleines Foyer, Garderoben, Toiletten und dienende Räume. Im Servicegebäude sind Lagerräume untergebracht.

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Abb. 07
Perspektivische Ansicht vom Katchhof. Betritt man das Kulturzentrum durch die Kolonnaden so erschließt sich ein großzügiges Foyer.

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Abb. 08
Ansicht Katchhof und Schnitt. Das Dach ist als Fries mit farbig bedrucktem Glas mit Figuren und Situationen zu Stationen der europäischen Geschichte gestaltet.

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Abb. 09
Ansicht Ritter-Chorus-Straße und Schnitt. Das Servicegebäude mit seiner plastisch gegliederten Fassade, der Kulturpavillon und das Kulturzentrum mit Fries.

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