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Friedhof der Zukunft Ideenwettbewerb 2002, mit Katharina M. Reinhold Der Entwurf ist ein Beitrag für einen vom Landesgewerbeamt Baden-Württemberg ausgelobten Ideenwettbewerb. Gegenstand ist die Erarbeitung eines Entwurfes zur Gestaltung eines kulturellen Ortes der Bestattung. Grundlage des Konzeptes ist ein Ort an dem in unserer Zeit der Totenkult praktiziert werden soll. In einer säkularen urbanen Gesellschaft ist der Tod in der Stadt nicht sichtbar. Der Tod findet außerhalb statt. Ziel des Entwurfes ist die Einbeziehung des Totenkultes in das Stadtleben, um eine neue Beziehung zwischen Tod und Leben zu bilden. Der Entwurf soll verankerte Vorstellungen einbeziehen und weiterentwickeln. Historische und kulturelle Aspekte sollen aufgegriffen und neu interpretiert werden. Für die heutige Situation gilt es, ein langfristiges und umfassendes Konzept zu finden. Grundbaustein des Konzeptes ist das Urnenhaus, welches auf städtischen Plätzen errichtet wird. Es handelt sich um einen Ort der Bewahrung und der Erinnerung in der Stadt. Die Urnenhäuser werden polyzentral in unterschiedlichen Gebieten des Stadtraumes angeordnet. Durch den Ort und den architektonischen Raum soll ein angemessener Rahmen geschaffen werden, in welchem wir den Verstorbenen in den Städten gedenken können. Das Urnenhaus ist Ort der Bestattung. Die feierliche Abschiednahme für die Feuerbestattung findet in den Aussegnungshallen der Krematorien statt. Der hier gezeigte Entwurf ist in seiner Form ein Pavillon. Auf einer weiten Terrasse erheben sich zwei Natursteinwände mit den Urnengrabkammern und Grabplatten. Überdeckt wird der Ort von einem hölzernen Raumtragwerk, welches Licht in das Innere führt. Begrenzt wird der Raum durch Wandscheiben, die ihn teilen. Im Eingangsbereich mit Treppenanlage steht eine Plastik. |
| Abb. 01 Lageplan. Grundbaustein des Konzeptes ist das Urnenhaus, welches auf städtischen Plätzen errichtet wird. > Vergrößern |
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| Abb. 02 Perspektivische Ansicht. Überdeckt wird der Raum von einem hölzernen Raumtragwerk, welches Licht in das Innere führt. > Vergrößern |
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| Abb. 03 Grundriß. Auf einer weiten Terrasse erheben sich zwei Natursteinwände mit den Urnengrabkammern und Grabplatten. > Vergrößern |
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| Abb. 04 Schnittperspektive. Begrenzt wird der Raum durch Wandscheiben, die ihn teilen. > Vergrößern |
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| Abb. 05 Detailausschnitt. Ansicht der Urnengrabkammern mit Grabplatte. > Vergrößern |
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